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6 Tipps, um nachhaltiger Käse zu essen

Liebst du Käse, aber auch unseren Planeten? Dann zeigen wir dir, wie du möglichst nachhaltigen Käse essen kannst. Dieser eine Moment, wenn du in ein leckeres Stück Käse beisst, ist unbezahlbar. Aber vielleicht machst du dir in Zeiten von Klimastreiks und Co. Gedanken darüber, ob das inoffizielle Schweizer Nationalgericht auch nachhaltig ist. Hier muss gesagt werden, dass neun von zehn Litern Milch, die in der Schweiz für Käse verarbeitet werden, aus nachhaltiger Herstellung stammen. Trotzdem gibt es grosse Unterschiede in der Nachhaltigkeit von Käse. Wir zeigen dir in diesem Blog, wie du deine Klimabilanz in Bezug auf Käse verbessern kannst und was wir von Emmi für den Umweltschutz tun.

1. Vermeide Food Waste

Wenn du ungegessenen Käse wegwirfst, tust du dem Klima keinen Dienst. Wir haben ein paar Tipps für dich, wie du Food Waste verhindern kannst:

  • Nach Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatums muss ein Lebensmittel nicht direkt im Mülleimer landen. Es handelt sich dabei bloss um eine Qualitätsgarantie. Bei richtiger Lagerung sind Lebensmittel wie Käse oft auch noch länger geniessbar. Solange ein Käse normal aussieht, riecht und schmeckt, ist er noch in Ordnung. Hier kannst du deinen Sinnen vertrauen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Verpackung bereits geöffnet worden ist oder nicht. Wenn der Käse Schimmel auf der Schnittfläche aufweist, solltest du aber vorsichtig sein.
  • Käse solltest du möglichst am Stück und nicht geschnitten kaufen, dann ist er länger haltbar.
  • Gemäss der Plattform gegen Food-Waste, Too Good To Go, ist Raclette eine besonders geeignete Mahlzeit gegen Food-Waste. Denn zu Raclette passt einfach alles (was man unbedingt noch essen sollte, bevor es abläuft). Geniesse also ein leckeres Raclette und fühle dich dabei sogar noch gut, da du Essensreste verwertest.
  • Online findest du diverse Rezepte, um Food Waste zu verhindern. Wie wäre es zum Beispiel mit einem schmackhaften Gemüse-Brot-Gratin, bei welchem du deine Käsereste verwenden kannst? Ein weiterer Klassiker gegen Food Waste sind Käseschnitten – einfach und superfein!

 

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2. Achte auf Regionalität

Ein Cheddar aus Grossbritannien oder ein Camembert aus Frankreich haben auch ihren Reiz, aber: Kurze Transportwege schonen die Umwelt. Deshalb lohnt es sich, regionalen Käse aus dem Inland zu kaufen. Aber du lebst ja in der Schweiz, dem Käseland schlechthin. Es sollte dir zum Glück nicht schwerfallen, dich für Schweizer Käse zu entscheiden.

Die Schweizer Milchwirtschaft ist sehr dezentral aufgestellt, so dass die Milch möglichst in der Umgebung des Produktionsort verarbeitet werden kann und die Transportwege für die Milch relativ kurz ausfallen. Sämtliche KALTBACH Produkte werden in der Schweiz aus hochwertiger Schweizer Milch hergestellt.

 

3. Kaufe nur ein, was du auch verwerten kannst

Käse im Überfluss zu kaufen, ist alles andere als nachhaltig. Wenn du aber die richtige Menge Käse kaufst, kannst du deinen Käse ganz bewusst geniessen. Die ideale Menge Käse hängt vom Hunger und den individuellen Gewohnheiten ab. Trotzdem geben wir dir ein paar allgemeine Richtwerte für sinnvolle Mengen:

  • Raclette: ungefähr 200 Gramm pro Person
  • Fondue: 200-250 Gramm pro Person
  • Für eine Käseplatte brauchst du 60 Gramm pro Person als Apéro, 250 Gramm pro Person als Hauptgang und 80 Gramm pro Person als Dessert

 

4. Achte auf die Verpackung

Es mag banal klingen, aber die Nachhaltigkeit beginnt schon bei der Verpackung. Kaufst du Käse frisch von der Käsetheke? Dann kannst du ein Stofftuch mitnehmen, um dir die Papiertüte zu sparen. Doch auch bei bereits abgepacktem Käse gibt es Unterschiede in Bezug auf dessen Klimafreundlichkeit. So haben wir bei Emmi zum Beispiel das Ziel, bis 2027 nur noch recyclebare Verpackungen zu verwenden.

Die aktuelle Käseverpackung hat aber auch Vorteile. Sie ist optimal für die Haltbarkeit des Käses und über viele Jahre erprobt. Durch die luftdichte Verpackung bleibt der Käse länger frisch und es gibt so weniger Food Waste. Wichtig ist, immer abzuwägen, wo Plastik Sinn macht. Die Herausforderung besteht darin, eine qualitativ vergleichbare, aber nachhaltigere Alternative zu entwickeln.

 

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5. Wähle Käse aus energieeffizienter Produktion

Du möchtest etwas fürs Klima tun, aber nicht auf Käse verzichten? Dann wähle Käsereien mit klimafreundlicher Käseproduktion aus.

Käsereien sollten möglichst energieeffizient produzieren. Die Höhle von Emmi Kaltbach, schon seit 70 Jahren in Betrieb, ist natürlichen Ursprungs und somit sehr energieeffizient. So wird beispielsweise über das Gestein gesammelte Wasser für die Kühlung des Käses verwendet. Das natürliche Klima in der Sandsteinhöhle eignet sich optimal für die Käseveredelung und muss nur punktuell unterstützt werden. Durch den Wegfall einer ganzheitlichen künstlichen Klimatisierung kann die Käsereifung sehr ressourcenarm betrieben werden. Am Standort Emmen, wo der Rahmkäse hergestellt wird, arbeitet Emmi mit erneuerbarer Energie aus Holzschnitzeln. Damit spart das Unternehmen rund 1,6 Mio. Liter Heizöl pro Jahr.

 

6. Mach selbst Käse

Eine klimafreundliche Alternative ist es, selbst Käse zu machen. Dadurch erspart man sich die Verpackung sowie zum Teil lange Transportwege. Möchtest du also etwas Gutes für die Umwelt tun und gleichzeitig ein leckeres Rezept ausprobieren? Dann zeigen wir dir unserem Blog, wie du selbst leckeren Käse machen kannst.

Mit unseren 6 Tipps kannst du unbeschwert Käse geniessen und dabei die Zukunft von Mensch und Klima nicht aus den Augen verlieren. So wird Käse zu einem nachhaltigen Genuss.

 

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NACHHALTIGKEITSZIELE VON EMMI

Die Umwelt liegt uns am Herzen. Bis 2027 möchten wir in wasserarmen Regionen 50% weniger Wasser verwenden (in der Schweiz 15% weniger) und die CO2-Emissionen um 60% reduzieren. Im selben Zeithorizont möchten wir zudem weltweit nachhaltige Milch verwenden. Um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, arbeitet unser Unternehmen mit diversen Partnern zusammen. Wir sind unter anderem beteiligt an der Initiative KlimaStaR. Sie hat das Ziel, gemeinsam wissenschaftlich abgestützte Erkenntnisse zu gewinnen, um die Schweizer Milchwirtschaft im Hinblick auf Klimaschutz nachhaltiger zu machen. Weitere Partner sind etwa der WWF oder TooGoodToGo.

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